Omega Plagiate erkennen

Über einen Zeitraum wurden Fälschungen erkannt, weil die Zeiger viel zu kurz waren. So einfach ist ein hochwertiges Plagiat heute nur noch selten erkennbar. Dennoch gibt es einige Hinweise, die man leicht prüfen kann.

Tickt sie richtig?

Wenn Ihr Omega tickt oder einen „stotternden“ Sekundenzeiger hat, können Sie von einer Fälschung ausgehen. Die Einstellmöglichkeiten der Krone zu testen kann ebenfalls Hinweise geben. Wenn Sie die Krone herausziehen, um die Zeit einzustellen, sollte auch der Sekundenzeiger des Omega stehenbleiben. Bei vielen Plagiaten bewegt sich der Sekundenzeiger trotzdem weiter.


Gravur im Glas

In fast allen OMEGA-Uhren ist in der Glasmitte ein kleines Logo gelasert oder eingraviert. Mit bloßem Auge fällt dies fast nicht auf. Es sollte aber bei neuen Modellen vorhanden sein. Außnahmen sind lediglich ältere Modelle aus den 1970 er Jahre.

 

Das Zifferblatt einer OMEGA

Omega-Uhren verfügen über ein sehr gut verarbeitetes Zifferblatt, das nicht ohne weiteres nachzustellen ist. Bei einer originalen Omega sollte das Logo ein separates Metallstück sein, das auf das Zifferblatt angebracht ist. Wenn es aufgemalt ist, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Fälschung.

Die Leuchtmasse der Zeiger und des Zifferblattes kann bei einem Plagiat ebenso in zwei Farben – blau und grün – enthalten, jedoch ist die Nachleucht-Zeit wesentlich kürzer und weit weniger intensiv. Eingefasste Indizes, die mit einer Leuchtmasse ausgestattet sind, liefern meist auch einen Hinweis darauf, dass es sich um eine gefälschte Uhr handelt.

Unter dem OMEGA-Schriftzug steht der Modell-Name Speedmaster, DeVille etc. Darunter steht oft ein Hinweis auf das Uhrwerk, sowie Automatik, Quarz oder auch Co-Axial beschrieben. Schlechte Plagiate enthalten Formulierung wie oder Bloc, Solar oder Antimagnetic und deuten darauf hin, dass es sich um eine Kopie handelt.

Omega Uhrwerk

OMEGA-Uhrwerke sind immer mit dem Markennamen in Form einer Gravur markiert. Sollte diese Gravur fehlen können Sie davon ausgehen, dass es sich um eine Kopie handelt. Lasen Sie sich deshalb das Uhrwerk zeigen, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Seriennummer

Jede Omega-Uhr ist mit einer sieben- oder achtstelligen Seriennummer versehen. Diese Nummern kann man nachschlagen . Die Seriennummer muss sich an der richtigen Stelle befinden. Bei älteren Vintage-Modellen ist sie auf der Innenseite des Gehäusebodens eingraviert, bei neueren Modellen ist sie auf der Unterseite einer der Laschen eingraviert.


Fazit

Für einen Laien ist es fast unmöglich, das hochwertiges Plagiat zu erkennen – und selbst professionelle Händler tun sich schwer mit eine Beurteilung. Auch Papiere und Box sind kaum noch eine Garantie. Sämtliche Plagiate aus dem Internet können gegen Aufpreis mit Papieren erworben werden. Denn, wer eine Uhr nachbauen kann, wird Box und Papiere nachahmen. Wenn Sie Zweifel haben und auf Nummer sicher gehen möchten, bringen Sie die Uhr zu einem Konzessionär und lassen Sie das Uhrwerk untersuchen.Sie können Ihnen mit absoluter Sicherheit sagen, ob dieses Omega echt ist oder nicht.